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BRH Hunde retten Menschenleben Home BRH Rettungshundestaffel Main-Kinzig e.V.


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Wichtig:

 
Julie
"Mein Freund ist Rettungshund!"

Fördermitglied werden. Warum?

Stellen Sie sich vor, eines Ihrer Familienmitglieder kommt von einem Waldspaziergang nicht mehr nach Hause ...

Für das Suchen und Finden von Menschen - zum Beispiel in Waldgebieten auch bei völliger Dunkelheit - sind Rettungshunde bestens geeignet und genau dafür ausgebildet.

Die nicht unerheblichen Finanzmittel zur Aufrechterhaltung unserer hohen Ausbildungs- und Einsatzqualität werden aufgebracht durch Spenden, Sammlungen und eben Beiträgen von Fördermitgliedern und unseren Aktiven. Und jedes einzelne unserer aktiven Mitglieder legt nochmal einen kräftigen eigenen Anteil drauf, beispielsweise für die ca. 8.000 - 12.000 km, die es nur für die Rettungshundearbeit im Jahr mit seinem Auto zurücklegt ...

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Aktuell:

 
18.05.2013: Ein weiteres Team einsatzfähig!

Mit einer sehenswerten und sehr souveränen Arbeit haben Monika von Rhein und "Abby" ihre große Einsatzsuche bestanden!

Nach 90 Minuten hatten die beiden ein 84.000 qm großes Waldgebiet flächendeckend abgesucht und alle dort versteckten Helfer gefunden. Besonders bemerkenswert waren die Lauf- und Suchleistung bei Abby und Monikas sichere Orientierungsarbeit.

Hierfür unsere Glückwunsche und ein herzliches "Willkommen" als RH-Team in unserer Einsatzgruppe!
 
Abby

 
01.05.2013: Begleithundprüfung bestanden!

Unsere Hundeführerin Tanja Trageser hat mit "Lennox" heute die Begleithundprüfunge geschafft!

Diese erste und daher überaus wichtige Prüfung ist die Grundlage für alle weiteren Prüfungen, welche die beiden noch vor sich haben auf dem Weg zum Rettungshunde-Team.

Unseren ganz herzlichen Glückwunsch an euch beide und weiterhin noch viel Spaß und Erfolg!
Lennox

Mojo
Mojo - Fläche "vorzüglich"
Kuba
Kuba - Fläche "vorzüglich"
 
Frühjahrsprüfung 13./14.04.2013

Am 13. und 14.04.2013 richteten wir unsere alljährliche Frühjahrsprüfung aus. Das Ergebnis der Flächenprüfungen am Samstag konnte besser nicht sein. Alle 10 gestarteten Teams hatten bestanden, Leistungsrichter Volker Marx (BRH Bundesverband Rettungshunde) vergab dreimal die Bestnote "vorzüglich", dreimal die Bewertung "sehr gut" und viermal "gut".

Entsprechend beeindruckt musste Marx eingestehen, schon lange keine drei "v" mehr an einem Prüfungstag vergeben zu haben und schon gar nicht innerhalb einer Staffel. Bei der Abschlussbesprechung lobte er die Ausbildungsqualität, deren hohes Niveau sich wie ein roter Faden durch die gesamte Prüfung gezogen habe.

Bei den Trümmerprüfungen am Sonntag unter Leistungsrichter Achim Friedel (BRH) bestand Anette Rubach mit Kukki ihre Hauptprüfung.

Auch wenn drei Hundeführer bei teils widrigen Windverhältnissen ihre Aufgaben nicht vollständig in der vorgegeben Zeit lösen konnten, gab es mehrfach die Benotung "sehr gut" und auch am heutigen Tag kann die Staffel auf gute Ergebnisse stolz sein.

Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an die erfolgreichen Prüflinge! Und wo es diesmal nicht so gut gelaufen ist sagen wir: Ihr habt schon viele schwierige Prüfungen bestanden und beim nächsten mal klappt es ganz sicher!
 
Jack
Jack - Fläche "vorzüglich"
Kukki
Kukki - Hauptprüfung Trümmer bestanden

 
SENNHEISER

Unterstützung von "Sennheiser"

Als traditionsreicher Hersteller von hochwertigen Kopfhörern und Mikrophonen für Studio, Bühne und anspruchsvolle Privatanwender ist Sennheiser allgemein bekannt. Mit einer überaus feinen Materialspende hat Sennheiser jetzt unser Engagement in der Rettungshundearbeit honoriert ...

[mehr ...]
 

 
Schnupperkurs 2013

In diesem Jahr gibt es für interessierte Hundeführer wieder einen Schnupperkurs!

Nutzen Sie die Gelegenheit, Rettungshundearbeit live zu erleben und Sie werden feststellen, wie viel Spaß Ihr Hund dabei haben wird! Die Termine werden den Interessenten, welche sich bei uns melden, bekannt gegeben.

[mehr zum Schnupperkurs ...]
 
Schnupperkurs 2013

 
03.03.2013: Beim Training im Sägewerk ...

Gelegentlich trainieren wir in einem Sägewerk. Hier gibt es Hochverstecke und jede Menge schwieriger Witterung. Durch die Palettenstapel verwirbelt die Witterung erheblich und die Hunde müssen teilweise tüchtig arbeiten, um die Versteckperson auszuarbeiten und anzuzeigen - auch wenn sie die Person zunächst nicht sehen können ...
 

 
02.02.2013: Hunderettungsstaffel Main-Kinzig?

Am vergangenen Sonntag kam es zu einer eher ungewöhnlichen Alarmierung: Unsere Erste Vorsitzende Angelika Simon wurde von einer aufgeregten jungen Frau angerufen. Sie wisse zwar, dass wir für die Suche nach Menschen zuständig seien, aber ihr kleiner Mischlingshund sei verschwunden und in der Nähe sei eines unserer Autos geparkt ...

In der Presse: Rettungshundestaffel in ungewöhnlicher Mission erfolgreich.
 
Angelika Simon

 
Presse

Am 12.01.2013 nahmen wir mit einer Vorführung wieder an der Wolfsheulnacht des Wildparks "Alte Fasanerie" in Klein-Auheim teil, was bei uns inzwischen zu einer liebgewordenen Tradition geworden ist.

Etwa 500 Zuschauer verfolgten interessiert, wenn unsere Hunde über Leitern kletterten, Wippen und wackelige Bohlen meisterten und im Schlafsack versteckte Menschen suchten (und fanden).

Hier das Presse-Echo: Schlaue Rettungshunde begeistern und Rettungshundestaffel in Wolfsheulnacht.
 
Sammy

 
05.01.2013: Ein weiterer Hund einsatzfähig!

Sie holte ihn seinerzeit aus dem Tierheim ... und jetzt hat Rettungshunde-Ausbilderin und Hundeführerin Daniela Pfeifer mit "Jack" die große Einsatzsuche bestanden!

Mit einer sehenswerten Teamleistung haben die beiden ein knapp 80.000 qm umfassendes Waldgebiet abgesucht und Jack hat alle versteckten Helfer gefunden und zuverlässig angezeigt.
Jack
Seit Jahren führt Daniela mit "Amy" bereits einen einsatzfähigen Rettungshund, mit Australian Shepherd/Border Collie-Mix Jack kommt nun ein weiterer hinzu. Die bestandene Rettungshunde-Hauptprüfung alleine genügt uns nicht, erst nach dem erfolgreichen Absolvieren der großen Einsatzsuche darf der Hund im Real-Einsatz arbeiten.

Hierfür wünschen wir dem Team viel Erfolg und bei der Arbeit viel Spaß!
 

Interessant:

 
Workshop mit der Höhenrettungsgruppe

Ende Oktober hatte eine kleine Gruppe der Staffel einen Termin bei der Feuerwehr Hanau, genauer gesagt bei deren Höhenrettungsgruppe.

Bei dieser gemeinsamen Übungseinheit wollten wir vor allem den Hunden und den Hundeführern mal wieder die Gelegenheit geben, passive und aktive Seilarbeit zu machen, aber auch den Kameraden von der Feuerwehr die Arbeit mit Rettungshunden kennen zu lernen.

[mehr ...]
 
Amy

 
Einsatzabteilung / 04.11.2012

Erneut herzlichen Glückwunsch!

Nach zwei Jahren Ausbildung, etlichen Stunden bei Einsätzen und Übungen, drei Schulungswochenenden im BRH-Ausbildungszentrum und umfangreichen theoretischen und praktischen Tests haben Sylke Müller und Martina Völker ihre BRH-Zertifizierung zum Rettungshunde-Zugführer erreicht!

Mit drei zertifizierten Zugführern ist die Staffel jetzt noch besser aufgestellt, um auch länger andauernde oder komplexere Einsatzlagen abzuarbeiten.

Wir wünschen den beiden viel Erfolg und natürlich auch viel Spaß bei ihrer Arbeit!
 
Sylke
Martina

 
Ausbildung / 26.10.2012

Herzlichen Glückwunsch!

Unser Mitglied Milena Bös hat ihre Qualifikation zur BRH-zertifizierten Rettungshunde-Ausbilderin erreicht!

Nachdem Marion Hackendahl aus dem Kreis unserer Aktiven ausgeschieden ist, stehen der Staffel nach wie vor neun (!) geprüfte RH-Ausbilder zur Verfügung. Nur eine Handvoll BRH-Rettungshundestaffeln in Deutschland kann auf eine derart geballte Ausbildungskompetenz zurückgreifen.
 
Milena Bös

 
Neue Teams / 26.06.2012

Aus dem Schnupperkurs 2011 waren mehrere Hundeführer zur Probezeit in die Staffel übernommen worden.

Die Probezeit ist vorbei, etliche interne Prüfungen und Tests wurden erfolgreich absolviert und so freuen wir uns sehr, die vier Mitglieder Anne und Torsten mit Max, Olaf mit Naomi und Monique mit Hope in die Einsatzgruppe aufnehmen zu können.

Den Menschen und Hunden wünschen wir weiterhin ganz herzlich viel Spaß und Erfolg!
 
Neue Teams

 
30.05.2012 - Besuch beim DRK Bruchköbel

Beim Bereitschaftsabend des DRK Bruchköbel stellte die Staffel ihre Arbeit vor. In Theorie und einer kleinen praktischen Demonstration wurde den Rotkreuzlern das Leistungsvermögen der Rettungshunde gezeigt [mehr ...]

Wir bedanken uns herzlich für die Gastfreundschaft und den sehr netten Abend!
 
Abbey

 
Ausbildung / 29.05.2012

Unser Vorstandsmitglied Karin Broistedt hat ebenfalls ihre Qualifikation zur BRH-zertifizierten Rettungshunde-Ausbilderin erreicht!

Mit nunmehr neun (!) geprüften RH-Ausbildern ist die Staffel hervorragend aufgestellt und auch komplexen Ausbildungsaufgaben gewachsen.
 
Karin Broistedt

 
Trümmer-Workshop


Vom 16. bis 20.05.2012 war der größte Teil der Staffel in Hünxe am Niederrhein im Ausbildungszentrum des Bundesverbandes Rettungshunde e.V. (BRH), um am Donnerstag, Freitag und Samstag auf wechselnden Geländen die Trümmerarbeit zu trainieren.

[mehr ...]
 
Amy

 
19.02.2012: Erfolgreiche Sichtung durch die Polizei

Die Erstsichtung der Rettungshundestaffel liegt mehr als 10 Jahre zurück. Daher hatten wir der Polizei angeboten die Sichtung zu wiederholen, um ein aktuelles Bild von der Leistungsfähigkeit der Staffel zu bekommen.

Durchgeführt wurde die Sichtung in einem Waldgebiet bei Biebergemünd von EKHK Gerold Günther (Fachbereichsleiter Diensthundewesen Polizei-Akademie Hessen) und Herrn Roth (Diensthundeführer im MKK). Ebenfalls anwesend war Herr Hartmann als Vertreter des Hessischen Innenministeriums.

Acht Hundeführer mit zehn Hunden stellten sich den Aufgaben, mit welchen die Polizeibeamten die Qualität der Witterungsaufnahme und -ausarbeitung sowie der Anzeigen überprüfen wollten.
 
Sichtung
Hier ein Bericht mit Bildern ...
 

 
Ausbildung / 19.02.2012

Unser Mitglied des Ausbildungsausschusses und Hundeführerin Daniela Pfeifer hat ihre Qualifikation zur BRH-zertifizierten Rettungshunde-Ausbilderin erreicht!

Die Staffel verfügt jetzt über sieben geprüfte RH-Ausbilder und ist damit auch in der Zukunft in der Lage, Rettungshunde-Teams auf hohem Niveau auszubilden.
 
Daniela Pfeifer

 
Übung mit der Feuerwehr Bruchköbel

Im Rahmen ihrer Aus- und Fortbildungsarbeit hatte uns die Feuerwehr Bruchköbel gebeten, einen kleinen Vortrag zu halten über die Einsatzmöglichkeiten von Rettungshunden.

Gerne sind wir dieser Bitte nachgekommen. Wir hatten eine kleine Mannschaft mitgebracht und so wurde der Theorieabend mit einer kleinen gemeinsamen Übung abgerundet (mehr ...)
 
Uebung

Zu Besuch bei ...
 
Die Feuerwehr Altengronau ...

... besucht regelmäßig Kollegen auch anderer Organisationen und veröffentlicht sehr schöne und überaus interessante Bildberichte dazu auf ihrer Homepage.

Neulich haben uns die Kameraden beim Trümmertraining besucht, hier der Bericht ...
 

 
07.12.2009 RHS Main-Kinzig im Einsatz - Insassen eines bei Egelsbach abgestürzten Kleinflugzeuges werden vermisst

Die Staffel übernimmt nach ihrem Eintreffen an der Unglücksstelle die Koordination der Sucharbeiten. Gemeinsam mit der Polizei wird das primäre Einsatzgebiet an der Absturzstelle und um diese herum auf ca. 700.000 qm ausgedehnt. Dort soll nach möglicherweise herausgeschleuderten Passagieren gesucht werden.

Mit 21 Einsatzkräften und 9 Rettungshunden können wir das gesamte Suchgebiet nach 3 Stunden als flächendeckend abgesucht und für anstehende Bergungsarbeiten an die Polizei und Feuerwehren übergeben.
 
Einsatz
Bild © picture-alliance/dpa
Lebende Personen konnten im Suchgebiet nicht aufgefunden werden.

Einsatz
Bei Einsatzende wird vermutet, dass alle drei Insassen im Rumpf der Maschine ums Leben gekommen sind, was sich am Dienstagmittag als traurige Gewissheit herausstellt.

:: Video von welt.de

:: Kurzer Bildbericht

:: Bericht FAZ

:: Bericht Gelnhäuser Tageblatt
 


Die Rettungshundestaffel Main-Kinzig e.V. wird unterstützt von ihren

Aktiven und Fördermitgliedern

sowie von

AUTOFLUG
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SENNHEISER
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MAG-LITE
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Hansen Werbetechnik
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Maas & Weischer Funktechnik
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Lions Club
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AQUAPAC
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KYOCERA
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Thierberg
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Sehr wertvolle Unterstützung erhalten wir nicht zuletzt von den Revierförstern, Jagdpächtern und Grundstückseigentümern, welche uns ihre Waldgebiete und Trümmergelände zu Übungszwecken zur Verfügung stellen.

Teilweise geht die Hilfe weit über die Nutzungserlaubnis hinaus, manche haben eine Sitzgruppe aus Baumstämmen auf eine Lichtung gestellt, damit wir es in Pausen bequem haben, andere gewähren uns den Zugang zu einem Bauwagen und legen im Winter sogar Brennholz für den Ofen bei.

Damit unsere Hunde im Ernstfall ihre Suchleistung in jedem beliebigen Gebiet erbringen können, müssen wir mit ihnen auf möglichst vielen verschiedenen Geländen trainieren. Daher suchen wir ständig neues Übungsterrain.

Wenn Sie also über ein Flächen- oder Trümmergelände verfügen, welches Sie uns zu Trainingszwecken überlassen möchten, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Herzlichen Dank!





 
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:: BRH ::
BRH Bundesverband Rettungshunde e.V.
Bundesverband
Rettungshunde e.V.


Auslandseinsätze des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V.

Die Auslandsaktivitäten des BRH (BRH Search and Rescue) gliedern sich in zwei Bereiche:

1. Auslandseinsätze in Europa im Rahmen von Hilfen an angrenzende Länder von Deutschland auch im Rahmen von bilateralen Abkommen oder Einsätzen des deutschen Katastrophenschutzes

Diese werden in der Regel durch die Einsatzkräfte der lokalen, regionalen oder überregionalen BRH-Rettungshundestaffeln erbracht.

2. Internationale Einsätze bei Großschadenslagen unter UN-Mandat

Diese werden durch Mitglieder des BRH-Auslands-Kaders unter dem Dach und als Mitglied der I.S.A.R Germany absolviert. Die I.S.A.R. Germany als Zusammenschluss von Rettungsspezialisten aus verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland ist ein bei der UN-Unterorganisation OCHA akkreditiertes und nach INSARAG-Guidelines klassifiziertes "Medium-Team".

Im Moment stellen in Deutschland lediglich die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit einem "Heavy-Team" und die I.S.A.R. Germany mit einem "Medium-Team" klassifizierte USAR-Einheiten. Alle klassifizierten Teams müssen sich in fünfjährigen Abständen einem Rezertifizierungsverfahren durch UN-Klassifizierer unterwerfen.

Die Geschichte der Auslandseinsätze des Bundesverbands Rettungshunde e. V. ist verhältnismäßig lang. Insbesondere aufgrund der Erfahrungen, die der Bundesverband in den letzten 30 Jahren sammeln durfte, wurde 2002 eine Auslandsqualifizierungsprüfung eingeführt. Hier werden auf Basis der durch die UN erlassenen internationalen Vorgaben die entsprechenden Sichtungen und Basisausbildungen der aus allen deutschen BRH-Staffeln entsendeten qualifizierten BRH-Mitglieder durchgeführt. Dieses dient dem Aufbau speziell fortgebildeter und vorbereiteter Teams zur Bereitstellung für das "Medium-Team" der I.S.A.R. Germany. Eine spezielle Ausbildung wird durch I.S.A.R. Germany dann im Anschluss durchgeführt.

Mehr Informationen:

www.isar-germany.de

Begriffserklärungen:

I.S.A.R.
Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany e.V. ist ein Zusammenschluss von Rettungsspezialisten aus verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland. Ihre Aufgabe besteht in der schnellen und professionellen, nationalen und internationalen Bereitstellung besonders ausgebildeter Teams bei Katastrophenlagen wie Vermisstenfällen, Einstürzen, Explosionen, Erdbeben, Flutkatastrophen.

OCHA
Das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (engl. Office for the Coordination of Humanitarian Affairs, kurz OCHA) ist eine Abteilung des UN-Sekretariats. Mit Verabschiedung der UN-Resolution 46/182 durch die Generalversammlung im Jahr 1991 wurde ein UN-Koordinator für Nothilfe, der zugleich auch Unter-Generalsekretär für Humanitäre Angelegenheiten ist, bestellt. Die Aufgaben des Koordinators und seiner Mitarbeiter bestehen vor allem darin, in Katastrophenfällen Unterstützungs- und Hilfsaktionen der Mitgliedsstaaten und der UN-Hilfsorganisationen zu mobilisieren und zu koordinieren. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit allen humanitären Akteuren (UN-Hilfsorganisationen, Roteskreuz / Roterhalbmond- Bewegung, Nicht¬regierungsorganisationen) sowie die Entsendung von Aufklärungsteams an den Ort der Katastrophe (UNDAC).

INSARAG
Die INSARAG untersteht als globale Organisation den Vereinten Nationen und ist der UN-Organisation OCHA (Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - Büro zur Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten) zugeordnet. INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) berät Ortungs- und Bergungsteams in Fragen zu Such- und Rettungseinsätzen nach Katastrophen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Kompatibilität und Standardisierung internationaler Bergungs- und Rettungseinheiten hinsichtlich Ausstattung und Einsatztaktik. Zu diesem Zweck wurden international verbindliche Richtlinien erarbeitet (INSARAG-Guidelines), die in Resolution 57/150 der VN-Generalversammlung Eingang fanden. In der INSARAG sind Organisationen des Katastrophenschutzes aus über 80 Ländern aktiv.

INSARAG MEDIUM TEAM
Das Medium Team hat die operative Fähigkeit, in zerstörten Strukturen technische "Search and Rescue Arbeiten" durchzuführen. Es muss so aufgestellt und ausgestattet sein, dass es acht Tage autark im Schadensgebiet rund um die Uhr arbeiten kann. Medium USAR Teams sind fähig, Beton zu brechen, zu durchbrechen und zu schneiden.

UNDAC
Die Katastropheneinschätzungs- und Koordinierungs-Teams der Vereinten Nationen UNDAC (United Nations Disaster Assessment and Coordination Teams) sind Gruppen von Spezialisten für Erkundungen und Einschätzung der Lage vor Ort nach Katastrophen. Die Entsendung dieser Teams, die sich aus nationalen Experten und UN-Mitarbeitern zusammensetzen, erfolgt durch das OCHA-Büro in Genf. Auf Anforderung können diese Experten überall auf der Welt Lageeinschätzungen abgeben, die Gastregierungen beraten und vor allem die internationale Hilfe vor Ort koordinieren. UNDAC-Teams können im Katastrophenfall innerhalb von 24 Stunden nach Alarmierung in die Krisenregion entsandt werden. UNDAC hat z.Zt. ca. 220 einsatzbereite Mitarbeiter, darunter acht deutsche Team-Mitglieder, die im Katastrophenmanagement ausgebildet sind und an jährlichen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.

USAR
Urban Search and Rescue (Suchen und Retten in Städten) ist die Bezeichnung für Rettungseinsätze mit Gebäudeschäden in städtischer Bauweise. Die charakteristischen Schadenselemente erfordern eine spezielle Ausbildung und Ausstattung. Dabei kommt der Lokalisierung durch Rettungshunde und technische Ortungssysteme ebenso hohe Bedeutung zu wie der qualifizierten Durchführung der Rettungsarbeiten und auch Versorgen und Betreuen von Opfern von Verschüttungen, meist bei Erdbeben oder Explosionen.
 


 
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