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Flugzeugabsturz bei Egelsbach


Insassen werden vermisst


Montag, 07.12.2009. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges in einem Waldstück bei Egelsbach werden zwei der drei Insassen vermisst. Die Staffel übernimmt nach ihrem Eintreffen an der Unglücksstelle die Koordination der Sucharbeiten. Gemeinsam mit der Polizei wird das primäre Einsatzgebiet an der Absturzstelle und um diese herum auf ca. 700.000 qm ausgedehnt. Dort soll nach möglicherweise herausgeschleuderten Passagieren gesucht werden.

Mit 21 Einsatzkräften und 9 Rettungshunden können wir das gesamte Suchgebiet nach 3 Stunden als flächendeckend abgesucht und für anstehende Bergungsarbeiten an die Polizei und Feuerwehren übergeben.

Lebende Personen konnten im Suchgebiet nicht aufgefunden werden.

Bei Einsatzende wird vermutet, dass alle drei Insassen im Rumpf der Maschine ums Leben gekommen sind, was sich am Dienstagmittag als traurige Gewissheit herausstellt.


Einsatz
(Bild: © picture-alliance/dpa)

Teile des zerstörten Flugzeuges


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(Bild: © Andreas Arnold)

Hubschrauber und Feuerwehr suchen nach den Insassen


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Feuerwehr und Polizei haben die Technische Einsatzleitung ...


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(Bild: © picture-alliance/dpa)

... an einer Waldkreuzung aufgebaut.


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Dort steht auch unser Einsatzleitwagen, der die Funkverbindung zu den Suchteams hält.


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Rettungshunde-Einsatzleiter Fasshauer koordiniert unsere Einsatzkräfte ...


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... und weist sie in die Einsatzlage ein.


Einsatz
(Bild: © Andreas Arnold)

Die Teams besprechen sich nochmal ...


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(Bild: © picture-alliance/dpa)

... und beginnen mit der Suche.


Einsatz
(Bild: © picture-alliance/dpa)

Ein Suchteam berichtet Zugführer Deckert von Sucharbeit und -taktik.


Offenbach (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südosthessen vom Dienstag, 08.12.2009, 12:25h

Am Montagmorgen startete gegen 11.20 Uhr ein Turbopropflugzeug des Typs Beechcraft King Air 90 vom Flugplatz Egelsbach Richtung Hamburg - von dort flog das zweimotorige Geschäftsreiseflugzeug weiter nach Bremen.

Die Maschine ist dann gegen 15.15 Uhr in Bremen zum Rückflug nach Egelsbach gestartet. Der Flieger war nach derzeitigen Erkenntnissen mit einem 56- und zwei 61-jährigen Männern aus dem Landkreis Offenbach besetzt. Gegen 16.15 Uhr beobachteten Augenzeugen den Absturz des Flugzeugs in einem Waldgebiet östlich der Gemeinde Egelsbach. Die Maschine schlug eine etwa 200 Meter lange Schneise in das Gehölz, bevor sie zerschellte, in Flammen aufging und sich das Cockpit in den Waldboden bohrte. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte am Unglücksort Nebel.

Der Flughafen Egelsbach wird im sogenannten Sichtflug angeflogen. Aus dem letzten Funkkontakt zwischen dem Tower Egelsbach und dem Piloten, hatten sich keine Hinweise auf technische Probleme ergeben. Die Polizei hat die Absturzstelle weiträumig abgesperrt, die Trümmerteile verteilen sich auf mehrere hundert Meter.

Die Rettungshundestaffel und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchen bis zur Stunde vergeblich nach möglichen Überlebenden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat noch am Abend die Ermittlungen zur Unglücksursache übernommen. Spezialisten der Gerichtsmedizin unterstützen derzeit die Kriminalpolizei Offenbach bei der Untersuchung des Wracks. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt die weiteren Ermittlungen.


Offenbach (ots) - Nachgang zur gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südosthessen vom Dienstag, 08.12.2009, 13:00h

Im Unglückswrack des am Montag in Egelsbach abgestürzten Turbopropflugzeugs wurden drei Leichen gefunden. Die Bergung dauert derzeit an. Zur Identifizierung hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der Verunglückten im Gerichtsmedizinischen Institut angeordnet.



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