Die Arbeit auf einem Lawinenfeld ist für unsere Staffel natürlich nicht einsatzrelevant. Doch wer einmal an einem Lawinenlehrgang teilgenommen hat, weiß den Spaß und die gute Motivationsarbeit für den Hund zu schätzen.
Die Sucharbeit läuft ähnlich ab wie in der Fläche. Der Hund sucht das betreffende Gebiet im Revier ab. Der Unterschied gegenüber der Fläche ist, dass die Versteckpersonen bis zu drei Meter tief vergraben sind.
Sowie der Hund menschliche Witterung aufgenommen hat, arbeitet er diese Witterung aus und zeigt an der Stelle mit der stärksten Witterung durch Bellen und Scharren die verschüttete Person an. Das Scharren und das damit verbundene Eindringen zur Person ist ein wichtiger Bestandteil in der Lawinenarbeit. So kann der Hundeführer punktgenau erkennen, wo sich die Person befindet.
Der Hund gräbt sich immer tiefer zu der Person hin. Im Ernstfall wird der Hund dabei von seinem Hundeführer unterstützt.
Am Ende hat sich der Hund dann bis zur Person hin durchgegraben und erwartet seine Belohnung.
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