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Die Mitglieder der RHS mit ihrem neuen Zelt
Sponsoring
Der Anspruch von AUTOFLUG hat mit dem Motto unserer Staffel ("Hunde retten Menschenleben") zumindest eines gemeinsam: Menschen in ausweglosen Situationen sollen vor lebensbedrohlichen Konsequenzen bestmöglich geschützt werden. Die AUTOFLUG GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungs-Sicherheitstechnik für Luft- und Landfahrzeuge wie Fallschirme, Lande- und Anschnallsysteme sowie aufblasbaren Rettungszelten. Durch einen Kontakt zum Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises (GAZ) entwickelte sich im Hause AUTOFLUG der Gedanke, unsere Staffel in geeigneter Weise zu unterstützen. Im Rahmen einer von hochrangigen Gästen besuchten Veranstaltung wurde uns am Samstag, 29.03.2003, ein aufblasbares Rettungszelt mit 20 qm Bodenfläche nebst Zubehör als Spende übergeben. Wir bedankten uns für dieses großzügige Geschenk mit einer Vorführung, welche - wie wir hoffen - die Vertreter der AUTOFLUG GmbH von der Leistungsfähigkeit unserer Rettungshunde-Teams überzeugt hat und so die Richtigkeit der Sponsoring-Entscheidung bestätigen konnte.

Die Gäste warten auf den Beginn der Vorführung...

... welche dann von informativen Kommentaren begleitet wurde.

Bei der Vorführung zeigten wir unter anderem Übungsteile der Unterordnung...

und der Gerätearbeit.

Höhepunkt der Vorführung war eine Einsatz-Simulation, bei welcher ein auf einer Baustelle vermisstes Kind gefunden werden musste.

Border Collie "Sam" hat das Opfer in einer unterirdischen Röhre gefunden und angezeigt. Die Suchgruppenhelfer sind bis zu dem Kind vorgedrungen und bergen das "bewusstlose" Opfer.

Das gerettete Kind wird von unserer Einsatzgruppe professionell versorgt, bis...

... es von den Rettungskräften des DRK übernommen wird.
Schirmherr der Veranstaltung war Karl Eyerkaufer, Landrat des Main-Kinzig-Kreises.
Die Firma AUTOFLUG GmbH wurde von ihrem Geschäftsführer, Herrn Heinrich von Paulgerg, sowie Herrn Ulrich Lange vertreten.

Landrat Karl Eyerkaufer bedankt sich mit einer schwungvollen Rede bei den Herren von Paulgerg (AUTOFLUG) und Dressbach (Amt 37)
Weitere, sehr gern gesehene Besucher und Freunde unserer Staffel waren
Armin Klab, Referatsleiter Katastrophenschutz im Hessischen Innenministerium
Hugo Klein, Landtagsabgeordneter der CDU
Günter Frenz, Vizelandrat des MKK
Wolfgang Köhler, Leiter des Amtes 37
Walter Dressbach, Sachgebietsleiter des Amtes 37
Hans-Jürgen Budzynski, Geschäftsführer der THW-Geschäftstelle Gelnhausen
Wilfried Rückriegel, Ortsbeauftragter THW Gelnhausen
EPHK Günter Oswald, Leiter der Polizeistation Gelnhausen
sowie
zahlreiche Bürgermeister bzw. deren Vertreter des Main-Kinzig-Kreises
Vertreter mehrerer Feuerwehren des Main-Kinzig-Kreises
Vertreter des Malteser Hilfsdienstes
und natürlich (Danke für die Unterstützung)
Mitglieder der Rettungswache des DRK

Die Herren von Paulgerg und Klein verfolgen amüsiert die Rede des Landrates

Interessiert und beeindruckt beobachten die Gäste unsere Vorführung
(v.li. Günter Frenz (Vizelandrat), hi.li. Klaus Schejna (Bürgermeister Rodenbach),
Armin Klab (Referatsleiter KatSchutz HMI), Ulrich Lange (Autoflug)

Unser "Chef vom Dienst", Friedrich W. Jakob (2.v.r.), bedankt sich im Namen aller Mitglieder der Staffel für die tolle Unterstützung beim Sponsor und all den übrigen Beteiligten

Die AUTOFLUG GmbH hat nicht zuviel versprochen:
Das Zelt ist tatsächlich innerhalb von wenigen Minuten aufgebaut.
Hierfür werden lediglich zwei Mann benötigt.
Hintergrund:
Bei längeren Suchaktionen kann es sehr rasch zu Situationen kommen, die eine Verfügbarkeit der Einsatzgruppe für einen längeren Zeitraum erforderlich macht. Die Sucheinsätze sind für Mensch und Hund, abhängig vom Gelände und den Witterungsverhältnissen, oftmals strapaziös und belastend, Ruhepausen sind daher dringend angeraten. Für länger andauernde Einsätze ist die Verfügbarkeit eines geeigneten Zeltes wünschenswert bzw. erforderlich. Die RHS Main-Kinzig e.V. ist allerdings bislang nicht in der Lage gewesen, die beträchtlichen Finanzmittel, die für die Anschaffung eines solchen Zeltes erforderlich sind, aufzubringen.
Mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz (Amt 37) des Main-Kinzig-Kreises (MKK) besteht eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Unsere Staffel ist in den Katastrophenschutzplan des MKK eingebunden und somit fester Bestandteil der Katastrophenabwehr. Dies ist besonders deshalb erwähnenswert, da es bislang in Hessen noch keine generelle Anerkennung der Rettungshundeorganisationen im Katastrophenschutzgesetz gibt.
Über das Amt 37 ist es in den zurückliegenden Wochen zu einer Kontaktvermittlung zur Firma AUTOFLUG GmbH, 25462 Rellingen, gekommen. Dies ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sicherheitstechnik für Luft- und Landfahrzeuge und eben aufblasbaren Rettungszelten, welche ohne Gerüstteile oder Gestänge aufgestellt werden können. Die Zelte dieses Unternehmens zeichnen sich durch leichte Transportmöglichkeit und flexible Einsatzmöglichkeit aus und sind daher bestens für Hilfsorganisationen und humanitäre Einrichtungen geeignet.
Die Firma AUTOFLUG hat nun in völlig unkomplizierter Weise unserer Organisation ein entsprechendes Zelt sowie das notwendige Zubehör gespendet. Das Zelt hat eine Grundfläche von 4,50 x 5,00 Meter und stellt einen Wert von fast 9.000,- EUR dar.
Durch dieses Zelt wird die Einsatzgruppe der RHS nunmehr in die Lage versetzt, auch bei längeren, teilweise über Tage andauernde Einsatzlagen (z.B. Suche nach der kleinen Julia in Rodheim-Bieber, Suche nach Jakob von Metzler in Frankfurt) die notwendigen Ruhe- und Erholungsphasen vor Ort einzulegen und damit die Leistungsfähigkeit der Suchteams schneller wieder zurückzuerlangen. Darüber hinaus wird die RHS Main-Kinzig e.V. mit diesem Zelt erheblich besser den Belastungen eines möglichen Auslandseinsatzes gewappnet sein.
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