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Erfolgreiche Rettungshundearbeit ist nur mit viel Training möglich. Hund und Hundeführer lernen ständig dazu und erweitern ihren Horizont. Da bei uns jeder Hundeführer gleichzeitig auch Helfer ist, stellt sich jedes Mitglied unserer Gruppe immer gerne den anderen als "Opfer" für das Training zur Verfügung.

Unser Training findet regelmäßig an drei Tagen je Woche statt, oft zusätzlich zu den anderen Terminen wie Übungen, Seminare oder Vorführungen.

Heute stand ein Training auf unserem Trümmergelände in Alzenau/Michelbach auf dem Terminplan. Hier handelt es sich um eine ehemalige Mühle, ein recht anspruchsvolles Gelände, welches auch eine der Stationen bei der großen Sichtung des BRH-Auslandskaders im Oktober 2003 war.

weiter Abseilübung Rhön
weiter Training ZDF
weiter Höhentraining bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Orb
weiter Training mit VOX
weiter Training mit dem Hessischen Rundfunk
weiter Training mit TV Touring


Training
Dieses Mal war ein Aufnahme-Team des ZDF dabei. Die Redaktion des "Mittagsmagazin" drehte - als Nachbereitung der Erdbeben-Iran-Berichterstattung - eine Reportage über RH-Arbeit.


Training
Als Einsatzleiter der BRH-Suchmannschaft im Iran war unser Staffelleiter Jürgen Fasshauer natürlich der bevorzugte Gesprächspartner der Journalisten.


Training
Geduldig und und mit viel Sachkenntnis beantwortet Jürgen alle Fragen zur RH-Arbeit.


Training
Nun wird auch mit dem Training begonnen. Hier wird ein Helfer, der das zu suchende Opfer darstellt, von zwei weiteren Helfern "vergraben".


Training
Die Witterung des Helfers tritt nur mehr aus einem schmalen Spalt zwischen den Trümmerbrocken aus. Wie man erkennen kann, ist der Helfer u.a. mit einem Schutzhelm ausgestattet.


Training
Münsterländer-Hündin "Aika" (aus dem Schnupperkurs 2003) wird von ihrem Hundeführer auf die Suchaufgabe vorbereitet.


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Nach kurzer Zeit hat sie ihren Helfer gefunden ...


Training
... der ihre tolle Suchleistung sofort belohnt, ...


Training
... indem er ausgelassen mit ihr spielt und sie so zu ihrem Hundeführer zurück bringt.


Training
"Arusha", eine Hovawart-Hündin, ebenfalls aus dem 2003er Schnupperkurs, hat auch ihre Helferin gefunden ...


Training
... und ihr Spielzeug zur Belohnung erhalten.


Training
Und wieder machen sich zwei Helfer bereit, für einen Hund das Opfer zu spielen.


Training
Sie nehmen ihre Position auf einem Trümmerhaufen ein, welchen der Hund dann erklettern soll.


Training
Diesmal ist es "Wanda", eine Riesenschnauzer-Hündin, die diese Aufgabe lösen soll.


Training
Kein Problem, "Wanda" ist zu ihrem Helfer hinauf geklettert und meldet ihren Fund durch anhaltendes Bellen.


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"Sam", ein Border-Collie-Mischling mit mehrjähriger Einsatzerfahrung, wartet auf seine nächste Aufgabe.


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Für ihn ist der Trümmerhaufen ebenfalls kein Problem, er hat Doris gefunden und es wird ausgiebig getobt.


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Durch das anhaltende Spielen als Belohnung für die Suchleistung wird die so genannte Helferbindung hergestellt und vertieft. Ziel ist es hier, dass der Hund erkennt: "Leute suchen und finden ist supertoll und ein Riesenspaß!" Ob der Hund mit Spielzeug oder Futter belohnt wird, ist nebensächlich, Hauptsache ist, dass seine hohe Motivationslage erhalten wird.


Training
Ausbildungsleiterin Brigitte Rockel erklärt der Reporterin des ZDF den Aufbau des Rettungshundetrainings ...


Training
... und erläutert die Wichtigkeit der Helferarbeit.


Training
Alle Beteiligten haben ein anstrengenden Tag hinter sich und nehmen hier ihre verdiente Pause.



Stichwort "Helferarbeit"

An der Ausbildung eines Rettungshundes sind neben dem Hundeführer und dem Ausbilder noch weitere Personen maßgeblich beteiligt: Die Helfer (Versteckpersonen). Diese nehmen während der Ausbildung stellvertretend die Position der vermissten Personen ein.

Die Aufgaben der Helfer sind sehr komplex:

- Unterstützung der Arbeit des Hundeführers mit seinem Hund
- Motivation des Hunde für Suche und Anzeige
- Korrektes Belohnen des Hundes

Jeder Hundeführer ist zugleich Helfer und Versteckperson für alle anderen Hunde in der Staffel und trägt auf diese Weise eine hohe Verantwortung bei der Ausbildung aller Hunde.


 
 
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