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Katastrophenschutzübung Main-Kinzig-Kreis I





Diese Bilder entstanden bei einer Katastrophenschutzübung im Main-Kinzig-Kreis am 25.09.2004. Der 15. Brandschutzzug der Feuerwehr Maintal hatte in Zusammenarbeit mit anderen Wehren, dem DRK, der DLRG und der Rettungshundestaffel Main-Kinzig folgendes Szenario erarbeitet:

In umittelbarer Nähe eines Gewerbegebietes in Maintal/Bischofsheim gab es ein Zugunglück in Verbindung mit mehreren Kfz. Etliche Verletzte müssen gefunden und versorgt werden. Die Rede ist von etwa 40 Opfern mit den unterschiedlichsten Verletzungsbildern.

In der Nähe der Unglücksstelle liegt ein kleiner See mit einem dicht bewachsenen Uferbereich. Es ist davon auszugehen, dass sich mehrere Schockopfer und andere Verletzte hier aufhalten.



25.09.2004
Kurz nach unserer Alarmierung melden wir uns zunächst am Bereitstellungsraum bei der Feuerwache in Hochstadt. Die Leute der DLRG ...


25.09.2004
... und die Wasserrettung der Feuerwehr Maintal sind abfahrbereit.


25.09.2004
Inzwischen haben die Rettungsdienste ihr Quartier auf dem Gelände des Logistikzentrums eines großen Zustelldienstes aufgeschlagen.


25.09.2004
Dort melden wir uns bei der Technischen Einsatzleitung (TEL), um weitere Instruktionen entgegen zu nehmen. Hier erhalten wir auch unseren Einsatzauftrag: Einige Verletzte konnten bislang nicht gefunden werden, wir sollen den Uferbereich des Sees absuchen und die Erstversorgung der Opfer übernehmen.


25.09.2004
Inzwischen sind über hundert Mann im Einsatz. Zuerst kümmern sie sich um die Insassen des verunglückten Autos (der Lastzug stellt die Lok des am Unfall beteiligten Zuges dar).


25.09.2004
Glücklicherweise sind genügend Einsatzkräfte an Ort und Stelle, ...


25.09.2004
... die den Brand sofort löschen ...


25.09.2004
... und die Verletzten retten können.


25.09.2004
Die aufgestellten Container stellen den Unglückszug, der Bus einen Waggon dar, aus welchem Verletzte gerettet werden müssen. Viele Opfer haben aber den brennenden Wagen verlassen und sind unter Schock auch an den nahe gelegenen See geflüchtet


25.09.2004
An der Einsatzstelle am Seeufer ist die DLRG eingetroffen, Rettungstaucher machen sich zum Einsatz bereit.


25.09.2004
Während unser Einsatzleiter die Gelände- und Teameinteilung vornimmt, ...


25.09.2004
... haben Taucher bereits ein Opfer aus dem See gerettet, ...


25.09.2004
... das nun bei der Verletztenablage versorgt wird.


25.09.2004
Unsere Suchteams (jeweils ein Hundeführer mit Hund und zwei Suchgruppenhelfer) sind unterwegs. In diesem Moment hat das Team eine Anzeige, d.h. der Hund bellt laut und anhaltend, er hat eine Person gefunden.

Während der gesamten Übung sind mit gelben Westen kenntlich gemachte Bewerter unterwegs, die die Arbeit aller Beteiligten kritisch beobachten und später beurteilen werden.


25.09.2004
Das aufgefundene Opfer ist bei Bewusstsein, aber bewegungsunfähig.


25.09.2004
Über Funk informiert eine Suchgruppenhelferin unsere Einsatzleitung über Fundort und Zustand der verletzten Frau. Zu Identifizierungszwecken lässt sie sich auch den Namen nennen, ...


25.09.2004
... bei einer Großschadenslage mit Dutzenden Opfern muss jede Gelegenheit genutzt werden, die Namen der Opfer in Erfahrung zu bringen.


25.09.2004
Mittlerweile ist die Frau in eine Rettungsdecke gepackt worden, um die Körperwärme zu erhalten und so einem Auskühlen vorzubeugen, bis ein ein DRK-Team eingetroffen ist, welches die Verletzte weiter versorgen und transportieren wird.


25.09.2004
Die hohe Opferzahl und die jetzt ständig bei unserem Einsatzleiter eintreffenden Fundmeldungen bringen es mit sich, dass das DRK kurzzeitig keine Leute mehr zur Verfügung hat, die die von uns Gefundenen zur Verletztenablage bringen könnten. Also organisieren wir den Transport eines weiteren gefundenen Opfers selbst.


25.09.2004
In erster Linie sind wir natürlich zuständig für die Vermisstensuche und die Erstversorgung, das DRK und die DLRG sollen den Transport und die weitere Versorgung übernehmen. Aber in diesem Fall hilft es nichts, wir kümmern uns also um die Frau ...


25.09.2004
... und bringen sie mit Hilfe der inzwischen eingetroffenen DRK-Leute zur Verletztenablage.


25.09.2004
Unser Vorsitzender Jürgen Fasshauer hatte am Konzept der Übung mitgearbeitet und war im Leitungsdienst und als Bewerter unterwegs, als unser Einsatzleiter hatte er heute frei. Wie es aussieht, ist er mit unserer Leistung zufrieden.


25.09.2004
Die Übung ist zu Ende, alle Vermissten wurden gefunden und versorgt. Zum Abschluss gibt es aus der Gulaschkanone für alle Beteiligten ein spätes aber leckeres Mittagessen.

Bei der Abschlussbesprechung unter den Feuerwehrkommandeuren, DRK- und DLRG-Truppführern zeigt sich, dass alle beteiligten Hilfsorganisationen mit unserer Such- und Versorgungsleistung außerordentlich zufrieden waren. Auch unsere taktische Aufstellung wurde als Beispiel gebend gelobt.















Katastrophenschutzübung Main-Kinzig-Kreis I





 
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