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Katastrophenschutzübung Main-Kinzig-Kreis II






Diese Bilder entstanden bei einer Katastrophenschutzübung im Main-Kinzig-Kreis am 23.04.2005 bei Hanau-Wilhelmsbad. Beteiligt waren der 15. Brandschutzzug (Feuerwehr Maintal), der 17. Brandschutzzug (Feuerwehr Schöneck), die Freiwillige Feuerwehr Nidderau, die Freiwillige Feuerwehr Mühlheim, der 1. Sanitätszug des Main-Kinzig-Kreises, ein Bergungszug des THW Erlensee, der DRK Mimtrupp und eben die BRH Rettungshundestaffel Main-Kinzig. Beobachtet wurde die Übung vom Kreisbrandinspektor Wolfgang Köhler und vom Sachgebietsleiter Katastrophenschutz Walter Dressbach.

Für uns ergab sich folgende Situation:

Ein mit Fahrgästen besetzter Bus hatte einen Pkw gerammt und diesen in ein Wohnhaus gedrückt. Bus und Haus brennen. Es wird mit etlichen Verletzten gerechnet. Eine unbekannte Anzahl davon hat die Unfallstelle verlassen und ist in dem umgebenden Steinbruchgelände verschwunden.



23.04.2005
Angekommen am Einsatzort, ...


23.04.2005
... bietet sich uns zunächst dieses Bild ...


23.04.2005
Etliche Löschzüge sind angetreten,
das im Haus entstandene Feuer zu löschen, ...


23.04.2005
... und mit Hilfe von Leitern die Bewohner des Gebäudes ...


23.04.2005
... vor den Flammen zu retten.


23.04.2005
Gleichzeitig arbeiten andere Einsatzkräfte schwer daran, ...


23.04.2005
... die im Bus eingeklemmten Verletzten ...


23.04.2005
... schnellstmöglich zu befreien und zu versorgen.


23.04.2005
Unsere Einsatzleitung stattet die Suchgruppenhelfer mit Funkgeräten aus, alle Einsatzkräfte sind mit Helm und Schutzkleidung ausgerüstet, wie es in einem solchen Fall selbstverständlich ist.


23.04.2005
Während die Hundeführer ihre Hunde aus ihren Autos holen, ...


23.04.2005
... melden sich unsere Zugführer bei der Technischen Einsatzleitung (TEL), um den Einsatzauftrag entgegen zu nehmen.


23.04.2005
Es wird eine zunächst unbekannte Anzahl von Personen vermisst. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um Fahrgäste des Busses sowie Bewohner des schwer beschädigten Hauses. Es ist zu vermuten, dass die Menschen Verletzungen wie Brand- und Platzwunden sowie Knochenbrüche haben und sicher unter Schock stehen.


23.04.2005
Zwei Assistenten unseres Einsatzleiters haben das Gelände erkundet und festgestellt, dass 4 Suchteams (Hundeführer mit Hund und Suchgruppenhelfer) eingesetzt werden müssen. Fiedo Jakob teilt das Gelände entsprechend in 4 Abschnitte ein ...


23.04.2005
... und schickt die Teams los.


23.04.2005
Alle wissen, dass einerseits Eile geboten ist, aber das Gelände auch wirklich restlos abgesucht werden muss.


23.04.2005
Unterdessen hat der Bergungstrupp des THW Erlensee ...


23.04.2005
... den vom Bus in das Gebäude ...


23.04.2005
... gedrückten Pkw soweit zugänglich gemacht, ...


23.04.2005
... dass die Feuerwehrleute an die verletzten Insassen herankommen
und sie befreien können.


23.04.2005
Man kann wirklich von Glück sagen, ...


23.04.2005
... dass die drei Insassen des Pkw, wenn auch schwer verletzt, überlebt haben.


23.04.2005
Inzwischen wurden von den Hunden 5 der vermissten Verletzten gefunden. Natürlich kümmern sich die Suchteams um die Menschen, leisten Erste Hilfe, und übernehmen bis zum Eintreffen des Sanitätspersonals die Betreuung.


23.04.2005
Von der TEL haben wir die Information erhalten, dass in einem der vom Unfall betroffenen Gebäude noch Personen vermisst werden, ...


23.04.2005
... also geht ein Team los, um das Haus von unten bis oben abzusuchen.


23.04.2005
Kurz nach Suchbeginn zeigt Border-Collie Sam durch lautes, anhaltendes Bellen an, dass er ein Opfer gefunden hat. Der junge Mann hat eine Platzwunde am Kopf und eine Brandverletzung am Arm, kann aber gehen.


23.04.2005
Er wird von uns versorgt, bis er an das Sanitätspersonal oder an die Verletztenablage übergeben werden kann.


23.04.2005
Während Feuerwehrleute noch immer Verletzte aus dem Bus befreien, ...


23.04.2005
... hat Sam die dritte und letzte Person im Haus gefunden.


23.04.2005
Auch er wird von uns zunächst versorgt und nach seinem Namen gefragt. Falls möglich, versuchen wir auch herauszufinden, ob sich nicht vielleicht noch weitere Personen im Gebäude befinden.


23.04.2005
Wir bringen den jungen Mann zur Verletztenablage, wo sich die Helfer vom Roten Kreuz weiter um ihn kümmern werden, ...


23.04.2005
... so wie sie auch dieses Opfer professionell versorgen werden.


23.04.2005
Nach knapp 2 Stunden ist es geschafft,
wir haben alle vermissten Menschen gefunden.


23.04.2005
Auch die Feuerwehren sind zufrieden, in kürzester Zeit haben sie die Brände gelöscht und alle Verletzten aus den zerstörten Fahrzeugen befreien können, die Übung ist zu Ende.


23.04.2005
Alle Teilnehmer treffen sich noch einmal bei der DRK-Station in Hanau, ...


23.04.2005
... wo ein ebenso schmackhaftes wie reichhaltiges Mittagessen auf sie wartet.



An dieser Übung waren unsererseits zahlreiche neue Einsatzkräfte aus unserem Nachwuchs beteiligt, welche auf der ganzen Linie überzeugt haben. Insgesamt haben über 130 Rettungskräfte aus den unterschiedlichsten Organisationen teilgenommen.

Für unsere Staffel waren 8 Personen versteckt, 5 in dem weitläufigen Außengelände und 3 in einem Gebäude. Alle Personen konnten durch die Rettungshunde aufgefunden und nach der Erstversorgung durch die RHS Main-Kinzig an den Rettungsdienst bzw. die Verletztenablage übergeben werden.

Auch dieses Mal ist allen Beteiligten aufgefallen, wie reibungslos und effektiv die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz des Main-Kinzig-Kreises funktioniert.













Katastrophenschutzübung Main-Kinzig-Kreis II






 
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