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Katastrophenschutzübung Birstein/Schlierbach










Am 25.10.2008 veranstaltete der Löschzug Brachttal/Birstein eine große Katastrophenschutzübung. Beteiligt waren ca. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehren, THW, MHD, JUH, DRK und eben der BRH Rettungshundestaffel Main-Kinzig.

Beobachtet wurde die Übung von Vertretern des Katastrophenschutzes, vom Regierungspräsidenten und vom Bürgermeister.

Für uns ergab sich das folgende Szenario:

Bei einer Verpuffung in einer Keramikfabrik ist Material wie Metallröhren, Kisten und schwere Gitterboxen umgestürzt und umhergeflogen. Es gibt mehrere Brandherde, viele Menschen sind verletzt, etwa 3 - 5 Personen werden vermisst. Die Feuerwehr hat bereits gesucht, aber niemanden gefunden, die Rettungshunde werden eingesetzt.



25.10.2008
Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle
sind die Löscharbeiten in vollem Gange, ...


25.10.2008
... Atemschutzgeräte müssen eingesetzt werden.


25.10.2008
Zwei Zugführer der Staffel erhalten von der
Technischen Einsatzleitung (TEL) ihren Einsatzauftrag.


25.10.2008
Die beiden Zugführer erkunden das Einsatzgebiet, ...


25.10.2008
... um eventuelle Gefahren für die Suchteams zu erkennen
und eine Einsatztaktik zu erarbeiten:


25.10.2008
Das dicht bewachsene Außengelände hinter der Fabrikanlage muss flächendeckend und mehrere Gebäude- und Hallenbereiche
mittels Objekt- und Feinsuche abgesucht werden.


25.10.2008
Zunächst werden hierfür zwei Suchteams eingesetzt, ...


25.10.2008
... die jetzt zur Einsatzstelle gebracht werden.


25.10.2008
Hier erhalten sie ihrerseits den Suchauftrag.


25.10.2008
Sie bekommen Anweisungen zur Einsatztaktik, ...


25.10.2008
... Informationen über Geländegrenzen und -beschaffenheit ...


25.10.2008
... und über potenzielle Gefahren.


25.10.2008
Die Teams sind nach kurzer Zeit abmarschbereit, ...


25.10.2008
... die Hundeführer planen ihre Suchtaktik ...


25.10.2008
... und die Suchgruppenhelfer melden per Funk den Aufbruch ins Suchgebiet.


25.10.2008
Eines der Teams wird den Außenbereich absuchen, ...


25.10.2008
... welcher dicht bewachsen und auch für den Hund nur schwer durchdringbar ist.
Später zeigt sich, dass "Floyd" sich davon nicht hat beirren lassen,
er lieferte eine einwandfreie Arbeit ab.


25.10.2008
"Sammy" vom Team im Gebäudebereich hat zwei verletzte Menschen gefunden.


25.10.2008
Das Team übernimmt die ersthelferische Versorgung ...


25.10.2008
... und lässt die Frauen von der Feuerwehr zur Verletztenablage bringen.


25.10.2008
Unterdessen informiert sich Mirko Schütte, Bürgermeister
der Gemeinde Brachttal, nach dem Fortgang unserer Arbeit.


25.10.2008
Das Suchteam hat inzwischen ...


25.10.2008
... einen weiteren Verletzten gefunden
und für dessen schnellen Weitertransport gesorgt.


25.10.2008
Wir setzen jetzt zwei weitere Suchteams ein,
die eine Feinsuche an bestimmten Stellen vornehmen werden.


25.10.2008
Hundeführerin Angelika Simon erklärt den nachgerückten Teams, ...


25.10.2008
... wo bereits gesucht wurde und wo weiterer Bedarf besteht.


25.10.2008
Bald nachdem eine vierte Person gefunden und versorgt wurde, ...


25.10.2008
... ist unser Auftrag erfüllt. Wir haben das zugewiesene Einsatzgebiet vollständig abgesucht und übergeben unsere Informationen und Erkenntnisse der TEL.

Wir geben unser Gebiet frei, da wir überzeugt sind,
dass sich hier keine weiteren vermissten Personen mehr befinden.



Die Staffel war mit 18 Einsatzkräften und 6 Hunden angerückt, brauchte also nur etwa die Hälfte ihrer Ressourcen aufzubieten.

Fünf der eingesetzten Suchgruppenhelfer stammen aus unserem Nachwuchs und haben eine tadellose Arbeit abgeliefert.

Alle gefundenen Personen wurden nach der Erstversorgung durch die RHS Main-Kinzig an die Feuerwehr bzw. THW zum Weitertransport zur Verletztenablage übergeben.

Wie sich später herausstellte, stimmte die Anzahl der gefundenen Personen mit der der versteckten überein, den Teams ist also ein hundertprozentiger Erfolg gelungen.

Die reibungslose und effektive Zusammenarbeit der verschiedenen Katastrophenschutz-Organisationen im Main-Kinzig-Kreis ist auch heute wieder deutlich geworden.









Katastrophenschutzübung Birstein/Schlierbach










 
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